Renbiere
Inspiriert von dieser Geschenkidee haben wir für unsere Nachbarn eine kleine Horde Renbiere gebastelt. In diesem Sinne: Schöne Feiertage!
Flammkuchen Deluxe
Zu unserer kleinen WG-Weihnachtsfeier gabs heute die köstlichste aller Flammkuchenvariationen:
220 g Mehl mit 1 TL Salz, 1 EL Öl und 110 ml Wasser zu einem Teig kneten. Dünn ausrollen und mit einem Becher Schmand (leicht mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und einem Schuss Balsamicoessig gewürzt) bestreichen. Darauf dann eine Zwiebel in halben Ringen und Speckwürfel verteilen. Bei 200° Ober- und Unterhitze backen, bis der Rand leicht anbräunt (ich hab nicht auf die Uhr geschaut, aber ich schätze es dauert 20-25 Minuten).
In der Zwischenzeit röstest du einige Walnüsse an und beträufelst sie dann mit Honig. Wenn dieser karamellisiert ist und sich in einer dünnen Schicht um die Nüsse gelegt hat, breitest du sie auf Backpapier aus (damit du am Ende keine große pappige Nuss-Honig-Masse, sondern einzelne karamellisierte Nüsse hast). In der Pfanne kannst du nun in den Honigresten eine gestückelte Birne schwenken.
Aus einem Stück zerkleinertem Gorgonzola und etwas Milch rührst du bei schwacher Hitze in einem Topf eine cremige Sauce.
Wenn der Flammkuchen nun fertig gebacken ist, wird er großzügig mit Feldsalat belegt. Darauf verteilst du dann die karamellisierten Walnüsse und die Birnenstücke. Zum Schluss wird das Ganze mit der Gorgonzolasauce beträufelt. Yummi!
Kitsch und Dollerei
Damit der Blog nicht vollständig verödet, hier mal ein kleiner Adventsgruß. Einige Bilder unserer grandiosen Adventsdeko – selbstgemacht in einer lustigen WG-Bastelsession. Enjoy!







*Schneeflocken am Küchenschrank *Faltsterne *Glitter-Adventskranz *Matroschka-Kranz *Pixelbaum (Love!) im Hausflur zum regen adventlichen Nachrichtenaustausch mit den Nachbarn *Papierkugeln *Glanz und Glitter *kleiner Winterwald auf der Flurkommode *Winteroutfit für unsere Elefantengirlande
Hallo Hamburg
Seit zwei Wochen bin ich nun schon in Hamburg und finde mich so langsam ein. Meine ersten schönen Flohmarktfunde seht ihr auf dem Bild. Ich bin insgesamt ziemlich begeistert von der Hamburger Trödelkultur. Die steht in keinem Verhältnis zu Flohmärkten und Trödelläden im (gerade stark von mir vermissten) Ruhrpott. In den nächsten Wochen und Monaten werde ich weiter über die Märkte der Stadt trödeln und in Second-Hand-Läden stöbern. Natürlich um tolle Dinge in mein neues Zuhause zu schleppen, aber auch, weil ich langfristig geplant habe einen kleinen Hamburg-Trödelguide für euch zu erstellen.
Der Frau Sonnenschein Laden muss leider noch ein paar Wochen geschlossen bleiben, ich stecke noch mitten im Umzugschaos. Ab etwa Mitte Mai gibts dann aber wieder sommerlich bunte Broschen zu kaufen.
CORDula
CORDula ist die neue Cordserie von Frau Sonnenschein. Schon seit einiger Zeit biete ich Ansteckblüten und Ohrstecker aus Cordstoffen an, jetzt ist daraus etwas eigenständiges entstanden. Die neuen Produkte haben den typischen Frau Sonnenschein Charakter, bestehen aber zum größten Teil aus Cord und werden ab jetzt in einem eigenen Shop verkauft.
Wer mehr wissen und sehen will, klickt einfach auf das Logo. In den nächsten Tagen wird sich der Shop weiter füllen, schaut doch mal vorbei und hinterlasst mir einen Kommentar.
Mein Name ist Hase
… äh, Eichhörnchen. Einfach Zucker, dieser Knopf! Neben der Ausmistaktion kommen gerade auch wieder einige neue Materialien ins Haus – was vor einem Umzug natürlich alles andere als vernünftig ist. Andererseits wollen Ideen möglichst direkt umgesetzt werden. Also, was solls.
Ansonsten läuft das Aussortieren ziemlich locker, sieben Teile in der Woche schaffe ich ohne Probleme, wenn man erstmal dabei ist, werden es tendentiell sogar eher mehr. Schöner Nebeneffekt ist ja, dass die Sachen, die man wirklich gerne mag, dadurch wieder in den Fokus rücken. Dazu demnächst mehr.
Reduzieren, sortieren, aufräumen – das scheint gerade in deutschsprachigen Blogs ein großes Thema zu sein. Die Ordnungshüterin gibt täglich Anweisungen zum Entrümpeln einzelner Bereiche der Wohnung, Nik von Life is bunt (übrigens so und so ein sehr lesenswerter und inspirierender Blog) schreibt über Motivation zum Aufräumen und warum uns das Ordnung halten so schwer fällt. Reinlesen lohnt sich!
Ausmisten
Ab Frühjahr werde ich (hoffentlich) ausstudiert sein. Bachelor heißt das dann. Das Ende des Studiums bedeutet für mich raus aus der Studentebude, rein ins neue Leben. Nicht, dass ich meine Wohnung nicht mögen würde, aber mich ziehts in einen neuen Lebensabschnitt, am liebsten in die lang erträumte Mädels-WG mit meinen Lieben im schönen Hamburg.
Ich bin ja mittlerweile umzugserprobt, durch die verschiedensten Umstände habe ich in den letzten drei Jahren ganze drei mal die Wohnung gewechselt. Die obligatorische Ausmistaktion hat bei keinem Umzug gefehlt. Dennoch neige ich dazu, innerhalb kürzester Zeit Unmengen an Nippes und Klimmbimm anzusammeln. Und ich kann mich auch so schwer trennen, bei manchen Dingen frage ich mich wirklich, wie sie soviele Umzüge überleben konnten, ohne aussortiert zu werden.
Nun denn, da der nächste Umzug hoffentlich dann ja Richtung Norden geht und auch eine größere Aktion wird als die letzten innerstädtischen Wohnungswechsel, will ich versuchen, dieses Jahr etwas bewusster auszuwählen, was mich in mein neues Heim begleiten soll. Inspiriert u.a. von Meike Winnemuth (deren Projekt Das kleine Blaue ebenfalls sehr interessant ist) und Forenbeiträgen aus verschiedenen Quellen werkel ich gerade an einem Ausmistkonzept.
A thing a day, wie sich die Challenge im unclutterer-Forum nennt, kann ich so glaub ich nicht umsetzen. Alternativ überlege ich, mindestens sieben Teile in einer Woche auszusortieren. Kommt auf das selbe heraus, bringt mich aber weniger in Gewissenskonflikte, wenn ich es an einem Tag mal nicht schaffe. Losgehen solls klassisch zum neuen Jahr, bis dahin hab ich also noch ein paar Tage Zeit, mir zu überlegen, welche Vorgehensweise für mich die richtige ist.
Die nächste entscheidende Frage ist: Was soll mit den aussortierten Sachen passieren? Ich denke, den Großteil werde ich ins Sozialkaufhaus bringen, im Bekanntenkreis verschenken oder vielleicht auch mal die ein oder andere Nettigkeit hier im Blog anbieten. Ramsch wandert in den Müll. Recycling und Weitergabe ist gut, Sachen die ihre Haltbarkeit einfach überschritten haben, sollten aber irgendwann doch in der Tonne landen.
Großartig dokumentieren werde ich das ganze nicht, wie ich mich kenne, würde das mein Vorhaben eher beeinträchtigen (“Oh nö, muss ich das jetzt auch noch fotografieren und aufschreiben? Urghz!”). Ich mache das ja in erster Linie für mich (und für meine Umzugshelfer, für die es dann etwas weniger zu schleppen gibt). Einen Statusbericht wird es aber sicher ab und mal geben.
Das Foto zeigt einen kleinen Ausschnitt meiner letzten Wohnung, für aktuelle Fotos bin ich gerade zu bequem. Im geliebten Expedit, das vor allem Bücher beherbergt, sammelt sich immer so allerhand an.
Nachtrag: Wer wie ich ganze drei Duden in diesem kleinen Regalausschnitt entdeckt, kann meine Ausmistpläne wohl nur unterstützen. Ups! So viel deutsche Rechtschreibung braucht niemand.
Endspurt
Bestellungen verpacken, letzte Kleinigkeiten besorgen, auf Weihnachten freuen – die Woche vor den Feiertagen ist jedes Jahr aufs neue kribbelig. Mittlerweile ist Weihnachten nicht mehr nur Weihnachten, wie ich es von früher kenne – Heiligabend daheim, die Weihnachtstage jeweils bei den Großeltern - sondern auch vorher und nachher wird noch mit Freunden und Bekannten gefeiert. Glühwein trinken gehen, Wichtelabende, gemeinsam essen – das wird eine lange Weihnachtswoche in diesem Jahr. Aber das ist genau die Art schöner Betriebsamkeit, die ich an Weihnachten so mag.
Der Frau Sonnenschein Shop bleibt über die Feiertage geöffnet, die Bestätigungen der Bestellungen können dann allerdings etwas länger dauern und versendet wird auch erst wieder ab Mitte nächster Woche. Alle aktuellen Bestellungen bearbeite ich noch vor Weihnachten, sofern sie bis zum 23.12. bezahlt werden.
Ich wünsche euch allen ein schönes Fest und ein paar bewegte oder ruhige Tage – je nachdem, wie ihrs mögt.
Ökologischer Fußabdruck
Es gibt Dinge, über die ich mir früher keine Gedanken gemacht habe. Zum Beispiel, wie es möglich sein kann, dass ein T-Shirt bei H&M nur fünf Euro kostet. Und welche Bedeutung die Zeit, die ich unter der Dusche länger als nötig stehe, für Konsequenzen hat, wenn man sie in einen globaleren Kontext bringt.
Heute habe ich meinen ökologischen Fußabdruck berechnet, einmal auf www.mein-fussabdruck.at und einmal auf der Seite der grünen Jugend Gütersloh. Beide Rechner spucken mir einen Fußabdruckswert unter dem deutschen bzw. österreichischen Durchschnitt aus (einmal 3 und einmal 4 Hektar, der Durchschnitt liegt jeweils bei 4,8 bzw. 4,9 Hektar), bei idealer Verteilung stünden jedoch jedem Erdenbewohner nur 1,9 Hektar zu. Würde jeder einen Lebensstil verfolgen, der dem meinen ähnlich ist, bräuchte es 1,6 bzw. nach dem österreichischen Rechner sogar 2,2 Erden, um dies aufzufangen. Das stimmt natürlich nachdenklich.
Die genauere Betrachtung zeigt viele Punkte, an denen ich mein Leben ohne größeren Aufwand zugunsten eines geringeren ökologischen Fußabdrucks verändern kann. Angefangen beim Stromverbrauch (Standby Stecker nutzen), über ein bewussteres Einkaufsverhalten (wobei ich schon seit einiger Zeit sehr sensibilisiert bin für eine bewusste Produktauswahl, da geht aber noch mehr) bis hin zu so einfachen Dingen wie der Wiederverwendung von Briefumschlägen (dazu empfehle ich den Direktrecycling Stempel von MeinScriptorium).
Im Bereich Mobilität hat mein Fußabdruck übrigens ideale Werte. Es macht sich bezahlt, überwiegend zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Ganz abgesehen von dem Umweltfaktor spielt auch der Zeitfaktor eine Rolle: Zwar legt man viele Strecken im Auto schneller zurück, die Fahrtzeit in Bus und Bahn kann man jedoch viel besser für sich nutzen. Lesen, Häkeln, Ideen notieren können – auch eine Form von Luxus, wenn man es genau betrachtet.
Was das Label betrifft, werden die Frau Sonnenschein Produkte ab jetzt klimaneutral versendet. Das ist sowieso längst überfällig. Sicherlich gäbe es im Versandbereich noch mehr Verbesserungpotential im Sinne von Umweltfreundlichkeit, aber auf eine ansprechende und vor allem sichere Verpackung möchte ich nicht verzichten. Ich werde mir dazu aber noch weiterführende Gedanken machen.






