Archiv für die Kategorie „Anleitungen“
Flammkuchen Deluxe
Zu unserer kleinen WG-Weihnachtsfeier gabs heute die köstlichste aller Flammkuchenvariationen:
220 g Mehl mit 1 TL Salz, 1 EL Öl und 110 ml Wasser zu einem Teig kneten. Dünn ausrollen und mit einem Becher Schmand (leicht mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und einem Schuss Balsamicoessig gewürzt) bestreichen. Darauf dann eine Zwiebel in halben Ringen und Speckwürfel verteilen. Bei 200° Ober- und Unterhitze backen, bis der Rand leicht anbräunt (ich hab nicht auf die Uhr geschaut, aber ich schätze es dauert 20-25 Minuten).
In der Zwischenzeit röstest du einige Walnüsse an und beträufelst sie dann mit Honig. Wenn dieser karamellisiert ist und sich in einer dünnen Schicht um die Nüsse gelegt hat, breitest du sie auf Backpapier aus (damit du am Ende keine große pappige Nuss-Honig-Masse, sondern einzelne karamellisierte Nüsse hast). In der Pfanne kannst du nun in den Honigresten eine gestückelte Birne schwenken.
Aus einem Stück zerkleinertem Gorgonzola und etwas Milch rührst du bei schwacher Hitze in einem Topf eine cremige Sauce.
Wenn der Flammkuchen nun fertig gebacken ist, wird er großzügig mit Feldsalat belegt. Darauf verteilst du dann die karamellisierten Walnüsse und die Birnenstücke. Zum Schluss wird das Ganze mit der Gorgonzolasauce beträufelt. Yummi!
I like Frau Sonnenschein
Do you like Frau Sonnenschein? Für die Netzwerkjunkies unter uns und alle, die gerne immer auf dem Laufenden sind, gibt es jetzt bei Facebook eine Frau Sonnenschein Seite.
Das Bild – das damit eigentlich überhaupt nichts zu tun hat – ist Teil eines Grimassenmemorys (korrekterweise müsste ich Grimassengedächtnisspiel schreiben), das ich letztes Jahr für die beste Freundin gebastelt habe. Wer also noch nach Geschenkeinspiration sucht: Den Freundeskreis zu skurillen Grimassenfotos nötigen, das ganze im quadratischen Format und in Spielkartengröße drucken, auf festen Karton kleben und in einem hübschen Kästchen verschenken. Spielspaß garantiert!
Bulgur-Möhren-Bratlinge
Bratlinge mit Joghurtdip sind immer ne gute Sommermahlzeit, vor allem weil man sie auch kalt essen kann. Das Rezept ergibt ca. 12 Bratlinge:
125 g grober brauner Bulgur
250 ml Gemüsebrühe
2 große Möhren
1 große Zwiebel
Petersilie
1 Ei
1 EL Roggenmehl
Olivenöl
Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen, Bulgur hinzugeben und zwei Minuten köcheln lassen. Dann im zugedecktem Topf ca. 15 Minuten ziehen lassen.
Die abgekühlte Bulgurmasse mit geraspelten Möhren, fein gewürfelten Zwiebeln und geschnittener Petersilie vermischen, Ei und Mehl unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und mit dem Esslöffel kleine Küchlein der Bulgurmasse in die Pfanne geben und kross ausbacken.
Dazu nen Joghurtdip aus Joghurt (wer hätts gedacht), Petersilie, Minze, Salz, Pfeffer und einem Spritzer Limettensaft.
Yummi!
Ich bin ein Freund von Klischees und…
Müsliriegeln! Zum Nachmachen (mein Testrezept ergibt nur ca. 4 Riegel, wer mehr will kann das einfach hochrechnen):
100 g Müsli
30 g Butter
30 g Honig
15 g brauner Zucker
Butter, Honig und Zucker (Zucker nach Belieben und je nachdem, ob das Müsli, das man sich zusammengestellt hat, gesüßt oder ungesüßt ist) im Topf schmelzen und dann das Müsli und den Zitronensaft unterrühren.
Das ganze auf einem Backblech so verteilen, dass man eine gute Riegeldicke bekommt. Für 15-20 Minuten bei 150° Ober-/Unterhitze im Backofen trocknen lassen. Die Müsliriegel schneidet man dann aus der noch warmen Masse zurecht und lässt sie abkühlen.
Was neben Müsliriegeln machen heute unbedingt auf jeder To Do Liste stehen sollte: Diese CD anhören und das Herz erwärmen lassen! Und als hätten wir nicht alle sowieso genug Gründe uns zu freuen, verrate ich jedem, ders noch nicht weiß, dass der wunderbare Gisbert am 24. Mai für lau aufm Pfingst Open Air in Essen-Werden auftreten wird. Wer mehr wissen will, klickt hier!
Einmal Wellness zum Mitnehmen, bitte!
Ich liebe Geschenke. Beschenkt werden genauso sehr wie verschenken. Und schon immer hatte ich ein Faible für thematisch zusammengestellte Geschenke. Heute auf dem Programm: Wellness.
Massagehandschuh, Badezusatz, Körperöl, eine Augenmaske, ein guter Tee – alles, was ein gutes Wellnesspaket eben braucht. Dazu habe ich heute kleine Handwärmer genäht. Ich finde die ganz großartig und eine tolle Alternative zu diesen mit fiesem chemischen Zeug befüllten Plastikteilen. Außerdem eine gute Verwertung für Stoffreste.
Zum Nachmachen: Einfach zwei Stoffstücke a 7×10 cm rechts auf rechts zusammennähen und eine Wendeöffnung lassen. Dann die Ecken stutzen und wenden. Mit Kirschkernen/Traubenkernen/Dinkel/oderoderoder füllen und die Wendeöffnung schließen – fertig!
Die Handwärmer für ca. 15 Sekunden in die Mikrowelle legen und dann ab raus mit euch!
Stoffbilder
Ich mag kleine Bastelprojekte. Heute auf dem Plan: Stoffbilder – ein 10-Minuten-Projekt.
Ihr braucht:
einen Holzrahmen (ich habe diese kleinen Bilderrahmen von Ikea benutzt)
Schere
Kleber
Stoffrest
Schneidet aus dem Stoff ein Stück heraus, dass an jeder Seite etwa 3 cm größer ist als der Rahmen. Falls der Rahmen noch ein Innenleben hat (Pappe, Glasscheibe, altes Bild, usw.) nehmt ihr das nun heraus.
Legt den Rahmen mit der Vorderseite mittig auf die Stoffrückseite und schneidet von den Stoffecken zu den Rahmenecken diagonal ein.
Jetzt müssen die Rückseite und die Seiten des Rahmens mit Klebstoff eingesaut werden.
Fangt an einer Seite an. Die Ecken werden umgeklappt (ruhig einen Tropfen Kleber zwischen die Stoffschichten machen, dann hälts besser) und dann wird der Stoffstreifen auf den Rahmen gedrückt.
Wiederholt das ganze für die gegenüberliegende Seite und achtet darauf, dass der Stoff gut gespannt über dem Rahmen liegt. Das ganze sollte dann etwa so aussehen.
Die übrigen Ecken werden nun auch eingeklappt und auf den Rahmen gedrückt. An den Ecken treffen sich mehrere Stoffschichten, deshalb müsst ihr hier noch mal Kleber nachlegen.
An den Ecken müsst ihr besonders darauf achten, dass es nicht knubbelig wird.
Wenn ihr soweit seid, fehlt nur noch…
…das Rückenstück. Einfach feste von hinten reindrücken – fertig!
Pullover Recycling

Vor einer Weile habe ich mir einen Second Hand Pullover gekauft, der mir zwar nicht passt, dessen Muster ich aber total gut finde. Was also machen mit dem Schätzchen? Heute kam mir die Idee, daraus Handschuhe zu nähen. Und damit ihr auch was davon habt, hab ich dazu eine kleine Anleitung geschrieben.
Was ihr braucht:
einen ollen Pullover
Stift, Schere und Papier
einen Handschuh
Nähgarn
Nähmaschine oder Nadel
Benutzt den alten Handschuh (dieses Wort kommt einem ja sowas von absurd vor, wenn man es ein paar mal schreibt) um euch ein Schnittmuster abzuzeichnen. Großzügig umranden, dann habt ihr gleich die Nahtzugabe. Man kann das ganze auch ohne Handschuh mit Hilfe seiner Hände machen, aber mit Handschuh erscheint es mir einfacher. Das Bündchen könnt ihr beim Abzeichnen außer Acht lassen. 
Jetzt schneidet ihr die Vorlage aus, pinnt sie auf den Pullover und schneidet eine Hand aus dem Pulli. Meine Vorlage sieht schon etwas maltretiert aus, das Foto habe ich noch nachträglich gemacht. Für die andere Seite der Handschuhe müsst ihr die Vorlage umdrehen und dann erst ausschneiden, damit sich die die einzelnen Finger auch treffen – logisch.
Wenn ihr damit fertig seid, sollte das ganze etwa so aussehen. Mein Pullover hatte vorne dieses Rautenmuster und war hinten einfach braun, deshalb habe ich zwei unterschiedliche Seiten für meine Handschuhe gewählt. Aber natürlich geht das auch mit zwei gleichgemusterten Seiten.
Legt die beiden Teile rechts auf rechts aufeinander – also mit den “guten Seiten” zusammen. Nun könnt ihr es euch entweder auf dem Sofa mit Nadel und Faden oder vor eurer Nähmaschine gemütlich machen. Einfach einmal rundherum zusammennähen (je nach Material auch versäubern). Außer unten natürlich, irgendwo müssen eure Finger ja auch noch rein. Wenn an manchen Stellen die Nahtzugabe sehr weit übersteht, stutzt sie noch ein wenig. Sonst gibts später Wurstfinger.
Jetzt wird der Handschuh gewendet und einmal anprobiert. Wenn alles passt, kanns weitergehen.
Dem Handschuh fehlt nun nur noch der Abschluss. Dafür schneidet ihr das Armbündchen des Pullovers ab.

Das wird dann über den Handschuh gestülpt, sodass wieder die rechten Seiten aufeinander liegen. Nun noch einmal rundherum zusammennähen. Die Nahtzugabe evtl. wieder etwas zurückschneiden, das Bündchen umklappen – et voilà!
Das ganze für die andere Hand wiederholen, und schon habt ihr aus einem alten Pullover ein neues Paar Handschuhe gezaubert.
Anleitung für Stoffblumen
Da ich nun schon mehrfach gefragt wurde, wie ich meine Stoffblumen mache, habe ich mal eine Anleitung für euch gebastelt. Ich hoffe, alles ist verständlich beschrieben.
Was ihr braucht:
- Stoffrest
- Nadel und Faden
- Knopf
Aus dem Stoff schneidet ihr sechs Kreise aus. Zur Hilfe kann man jeden runden Gegenstand nehmen, ich benutze dafür ein Glas.
Jetzt schneidet ihr ein langes Stück Garn ab und verknotet ein Ende. Dann nehmt ihr euch einen der Kreise und faltet ihn zweimal, sodass ein Viertelkreis entsteht. Mit der Nadel fädelt ihr das Garn nun folgendermaßen durch die runde Seite des Viertelkreises:
Diesen Schritt wiederholt ihr mit allen sechs Kreisen. Das ganze sollte dann so aussehen:
Nun näht ihr einfach die beiden Enden zusammen. Der Faden sollte gut vernäht werden, am besten zieht man ihn nocheinmal durch den gesamten inneren Kreis. Das gibt der Blüte Halt und Form.
Jetzt müsst ihr euch nur noch einen Knopf aussuche und ihn in der Mitte aufnähen – fertig!
Mit angenähter oder angeklebter Broschennadel kann man diese Blüten als Anstecker verwenden. Aber auch als Verzierung für andere Nähprojekte eignen sie sich super.
Natürlich kann man auch mehr oder weniger Blütenblätter verwenden. Ich habe aber festgestellt, dass die Blumen mit sechs Blättern die schönste Form bekommen.



