Archiv für die Kategorie „Dies und Das“

Nächtlicher Aktionismus

Zufällig 1 Rolle Tapete im Haus + nächtliche Gestaltungslust + 1 geduldige Freundin + 1 motiviertes Ich = tapezierter (zugehämmerter) Durchgang zum Nebenzimmer

Ich bin ein bisschen stolz. Das Motiv macht einen bei längerem Hinsehen etwas dusselig. Aber ein wenig Dusseligkeit hat auch noch keinem geschadet.

 

Renbiere

Inspiriert von dieser Geschenkidee haben wir für unsere Nachbarn eine kleine Horde Renbiere gebastelt. In diesem Sinne: Schöne Feiertage!

Kitsch und Dollerei

Damit der Blog nicht vollständig verödet, hier mal ein kleiner Adventsgruß. Einige Bilder unserer grandiosen Adventsdeko – selbstgemacht in einer lustigen WG-Bastelsession. Enjoy!

 *Schneeflocken am Küchenschrank *Faltsterne *Glitter-Adventskranz *Matroschka-Kranz *Pixelbaum (Love!) im Hausflur zum regen adventlichen Nachrichtenaustausch mit den Nachbarn *Papierkugeln *Glanz und Glitter *kleiner Winterwald auf der Flurkommode *Winteroutfit für unsere Elefantengirlande

Mein Name ist Hase

Eichhörnchen Knopf… äh, Eichhörnchen. Einfach Zucker, dieser Knopf! Neben der Ausmistaktion kommen gerade auch wieder einige neue Materialien ins Haus – was vor einem Umzug natürlich alles andere als vernünftig ist. Andererseits wollen Ideen möglichst direkt umgesetzt werden. Also, was solls.

Ansonsten läuft das Aussortieren ziemlich locker, sieben Teile in der Woche schaffe ich ohne Probleme, wenn man erstmal dabei ist, werden es tendentiell sogar eher mehr. Schöner Nebeneffekt ist ja, dass die Sachen, die man wirklich gerne mag, dadurch wieder in den Fokus rücken. Dazu demnächst mehr.

Reduzieren, sortieren, aufräumen – das scheint gerade in deutschsprachigen Blogs ein großes Thema zu sein. Die Ordnungshüterin gibt täglich Anweisungen zum Entrümpeln einzelner Bereiche der Wohnung, Nik von Life is bunt (übrigens so und so ein sehr lesenswerter und inspirierender Blog) schreibt über Motivation zum Aufräumen und warum uns das Ordnung halten so schwer fällt. Reinlesen lohnt sich!

Ausmisten

Ab Frühjahr werde ich (hoffentlich) ausstudiert sein. Bachelor heißt das dann. Das Ende des Studiums bedeutet für mich raus aus der Studentebude, rein ins neue Leben. Nicht, dass ich meine Wohnung nicht mögen würde, aber mich ziehts in einen neuen Lebensabschnitt, am liebsten in die lang erträumte Mädels-WG mit meinen Lieben im schönen Hamburg.

Ich bin ja mittlerweile umzugserprobt, durch die verschiedensten Umstände habe ich in den letzten drei Jahren ganze drei mal die Wohnung gewechselt. Die obligatorische Ausmistaktion hat bei keinem Umzug gefehlt. Dennoch neige ich dazu, innerhalb kürzester Zeit Unmengen an Nippes und Klimmbimm anzusammeln. Und ich kann mich auch so schwer trennen, bei manchen Dingen frage ich mich wirklich, wie sie soviele Umzüge überleben konnten, ohne aussortiert zu werden.

Nun denn, da der nächste Umzug hoffentlich dann ja Richtung Norden geht und auch eine größere Aktion wird als die letzten innerstädtischen Wohnungswechsel, will ich versuchen, dieses Jahr etwas bewusster auszuwählen, was mich in mein neues Heim begleiten soll. Inspiriert u.a. von Meike Winnemuth (deren Projekt Das kleine Blaue ebenfalls sehr interessant ist) und Forenbeiträgen aus verschiedenen Quellen werkel ich gerade an einem Ausmistkonzept.

A thing a day, wie sich die Challenge im unclutterer-Forum nennt, kann ich so glaub ich nicht umsetzen. Alternativ überlege ich, mindestens sieben Teile in einer Woche auszusortieren. Kommt auf das selbe heraus, bringt mich aber weniger in Gewissenskonflikte, wenn ich es an einem Tag mal nicht schaffe. Losgehen solls klassisch zum neuen Jahr, bis dahin hab ich also noch ein paar Tage Zeit, mir zu überlegen, welche Vorgehensweise für mich die richtige ist.

Die nächste entscheidende Frage ist: Was soll mit den aussortierten Sachen passieren? Ich denke, den Großteil werde ich ins Sozialkaufhaus bringen, im Bekanntenkreis verschenken oder vielleicht auch mal die ein oder andere Nettigkeit hier im Blog anbieten. Ramsch wandert in den Müll. Recycling und Weitergabe ist gut, Sachen die ihre Haltbarkeit einfach überschritten haben, sollten aber irgendwann doch in der Tonne landen.

Großartig dokumentieren werde ich das ganze nicht, wie ich mich kenne, würde das mein Vorhaben eher beeinträchtigen (“Oh nö, muss ich das jetzt auch noch fotografieren und aufschreiben? Urghz!”). Ich mache das ja in erster Linie für mich (und für meine Umzugshelfer, für die es dann etwas weniger zu schleppen gibt). Einen Statusbericht wird es aber sicher ab und mal geben.

Das Foto zeigt einen kleinen Ausschnitt meiner letzten Wohnung, für aktuelle Fotos bin ich gerade zu bequem. Im geliebten Expedit, das vor allem Bücher beherbergt, sammelt sich immer so allerhand an.

Nachtrag: Wer wie ich ganze drei Duden in diesem kleinen Regalausschnitt entdeckt, kann meine Ausmistpläne wohl nur unterstützen. Ups! So viel deutsche Rechtschreibung braucht niemand.

Ökologischer Fußabdruck

Es gibt Dinge, über die ich mir früher keine Gedanken gemacht habe. Zum Beispiel, wie es möglich sein kann, dass ein T-Shirt bei H&M nur fünf Euro kostet. Und welche Bedeutung die Zeit, die ich unter der Dusche länger als nötig stehe, für Konsequenzen hat, wenn man sie in einen globaleren Kontext bringt.

Heute habe ich meinen ökologischen Fußabdruck berechnet, einmal auf www.mein-fussabdruck.at und einmal auf der Seite der grünen Jugend Gütersloh. Beide Rechner spucken mir einen Fußabdruckswert unter dem deutschen bzw. österreichischen Durchschnitt aus (einmal 3 und einmal 4 Hektar, der Durchschnitt liegt jeweils bei 4,8 bzw. 4,9 Hektar), bei idealer Verteilung stünden jedoch jedem Erdenbewohner nur 1,9 Hektar zu. Würde jeder einen Lebensstil verfolgen, der dem meinen ähnlich ist, bräuchte es 1,6 bzw. nach dem österreichischen Rechner sogar 2,2 Erden, um dies aufzufangen. Das stimmt natürlich nachdenklich.

Die genauere Betrachtung zeigt viele Punkte, an denen ich mein Leben ohne größeren Aufwand zugunsten eines geringeren ökologischen Fußabdrucks verändern kann. Angefangen beim Stromverbrauch (Standby Stecker nutzen), über ein bewussteres Einkaufsverhalten (wobei ich schon seit einiger Zeit sehr sensibilisiert bin für eine bewusste Produktauswahl, da geht aber noch mehr) bis hin zu so einfachen Dingen wie der Wiederverwendung von Briefumschlägen (dazu empfehle ich den Direktrecycling Stempel von MeinScriptorium).

Im Bereich Mobilität hat mein Fußabdruck übrigens ideale Werte. Es macht sich bezahlt, überwiegend zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Ganz abgesehen von dem Umweltfaktor spielt auch der Zeitfaktor eine Rolle: Zwar legt man viele Strecken im Auto schneller zurück, die Fahrtzeit in Bus und Bahn kann man jedoch viel besser für sich nutzen. Lesen, Häkeln, Ideen notieren können – auch eine Form von Luxus, wenn man es genau betrachtet.

Was das Label betrifft, werden die Frau Sonnenschein Produkte ab jetzt klimaneutral versendet. Das ist sowieso längst überfällig. Sicherlich gäbe es im Versandbereich noch mehr Verbesserungpotential im Sinne von Umweltfreundlichkeit, aber auf eine ansprechende und vor allem sichere Verpackung möchte ich nicht verzichten. Ich werde mir dazu aber noch weiterführende Gedanken machen.

Erster Schnee und Weihnachtsmarkt

Gleich zwei gute Nachrichten auf einmal: Der Essener Weihnachtsmarkt hat diese Woche eröffnet. Und in der Nacht ist auch der erste Schnee gefallen, wenn auch noch in bescheidener Menge. Happy Katrin!

Den ersten Glühwein hab ich gestern geschlürft und gebrannte Mandeln in der Snickers- und Kinderschokoladenversion wurden auch schon genascht (zweiteres kann ich nur empfehlen).

I like Frau Sonnenschein

Do you like Frau Sonnenschein? Für die Netzwerkjunkies unter uns und alle, die gerne immer auf dem Laufenden sind, gibt es jetzt bei Facebook eine Frau Sonnenschein Seite.

Das Bild – das damit eigentlich überhaupt nichts zu tun hat – ist Teil eines Grimassenmemorys (korrekterweise müsste ich Grimassengedächtnisspiel schreiben), das ich letztes Jahr für die beste Freundin gebastelt habe. Wer also noch nach Geschenkeinspiration sucht: Den Freundeskreis zu skurillen Grimassenfotos nötigen, das ganze im quadratischen Format und in Spielkartengröße drucken, auf festen Karton kleben und in einem hübschen Kästchen verschenken. Spielspaß garantiert!

Prozente, Prozente

Ab heute bis zum 10. Oktober gibts für Neukunden 15% Rabatt auf alle Produkte im Frau Sonnenschein Dawandashop. Frohes Shoppen!

Oh du fröhliche…

…Vorweihnachtszeit. Ja, so siehts aus! Die Sonne scheint noch spätsommerlich durchs Fenster und längst laufen im Frau Sonnenschein Hauptquartier die Weihnachtsvorbereitungen. Um richtig in Stimmung zu kommen hab ich auch schon den ersten Spekulatius genascht. Entgegen dem weit verbreiteten Entsetzen darüber, dass man sich schon ab Mitte September in jedem Supermarkt mit weihnachtlichen Schleckereien eindecken kann, bin ich der Meinung: Jetzt schmeckts doch am besten! In diesem Sinne: Hoch die Kekse!