Archiv für die Kategorie „Nähwerk“

Sommertasche

Ich muss zugeben, ich bin kein großer Sommerfan. An verschwitzten Menschen in der Bahn kleben bleiben, nächtelang nicht schlafen können, weil es einfach zu heiß ist oder einem blöde Mücken um den Kopf herum fliegen – alles nicht mein Fall.

Was ich aber mag sind die Farben, die der Sommer mit sich bringt. In dieser Jahreszeit ist einfach alles ein bisschen bunter als sonst. Und als ich gestern festgestellt habe, dass sich unter meinen vielen Taschen keine wirklich sommerlich bunte befindet (bunte Taschen habe ich schon, aber nicht mit diesem speziellen Sommerflair), musste ich nicht lange überlegen. Mal wieder eine Gretelies (ich weiß nicht, wie oft ich diesen Schnitt schon verwendet habe – immer wieder toll), diesmal aus dem allseits beliebten Fredrika Blumenstoff.

DSC0javascript:;5034Beim Zuschneiden des Umhängebändels war ich mal wieder ein bisschen zu großzügig, aus dem Reststück habe dann noch ein Armband genäht. Die Idee kommt von meiner besten Freundin, die so einmal ein Stoffgürtelreststück verwertet hat. Sieht hübsch aus, ist schnell gemacht und ist tausendmal besser als wegwerfen.

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Meine liebste Jahreszeit ist übrigens der Frühling. Die ersten kitzelnden Sonnenstrahlen, zu sehen wie alles zum Leben erwacht, der Geruch von frischem Gras – eindeutig die beste Zeit des Jahres.

Kleine Entspannungsübung für zwischendurch

DSC04978 Meine Hauptbeschäftigung im Moment sieht so aus: Ein Haufen Literatur wartet darauf von mir gelesen und bearbeitet zu werden, damit ich nächste Woche die Psychologieprüfung bestehe. Um über die Lernerei nicht verrückt zu werden, sollte man sich ab und an mal eine Auszeit gönnen.

Meine Auszeit heute bestand darin, mich mit Holzperlen, Nadel, Faden, Stoff und  - ganz wichtig! – Schokolade bewaffnet meiner Soapsucht hinzugeben. Während ich gebannt verfolgt habe, was auf Schloss Königsbrunn und im Wilden Mann an Dramen aufgewartet wurde, ist etwas für mich eher untypisches entstanden: eine Kette.

DSC04977 Irgendwo habe ich schon einmal erwähnt, dass ich eher selten Ketten trage. Ich besitze auch nur sehr wenige. Aber ich liebe Stoff, und eine Kette aus Stoff erscheint mir deshalb ein guter Kompromiss.

Haarbänder

Vor ein paar Monaten habe ich mir schon einmal ein paar Haarbänder genäht. Obwohl ich sie wirklich schön finde, trage ich sie so gut wie nie. Diese Gummizugvariante hat sich leider als ziemlich unpraktisch erwiesen. Wenn man alle Haare aus dem Gesicht nach hinten streifen will – super. Aber wenn man einer ganz normalen Frisur einfach nur das i-Tüpfelchen aufsetzen will, treten diese Biester eher als Zerstörer auf.

Also war Haarbandoptimierung angesagt. Nach ein bisschen Rumprobiererei sind diese schmucken Teilchen herausgekommen:

DSC04973 Schicke Oberseite, schlichte Unterseite und alles ohne Zerstörergummi frisurfreundlich zum Binden. Ich hab erst an Wendehaarbänder mit zwei gemusterten Seiten gedacht, aber beim Ausprobieren hat mir die Kombination mit unifarbendem Stoff  einfach besser gefallen. Vorne sind die Bänder in einem leichten Bogen genäht, so sitzen sie besser am Kopf.

Wochenendwerk

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Die Erkenntnis, dass ich Reißverschlüsse annähen kann hat dafür gesorgt, dass ich viele neue kleine Stiftemäppchen, Kulturbeutel und Krimskramtaschen (das man die echt für alles gebrauchen kann, ist ein guter Grund, immer mehr davon zu nähen) produziert habe am Wochenende.

Außerdem sind mal wieder viele neue Anstecker entstanden – die kann man immer so schön nebenbei machen.

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Zip, Zip

Ich habe heute meiner Angst vor Reißverschlüssen den Garaus gemacht. Und es war nicht mal ansatzweise so schwierig wie erwartet.

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Ein Aufhängerli

kommt selten allein. Ich habe davon schon zwei Stück an liebe Freundinnen verschenkt, jetzt wollte ich auch endlich selbst eins haben. Dort baumeln nun meine Ohrhänger und Ohrstecker fröhlich an einer Konstruktion aus Saugnapfhaken.

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Neben Ohrringen sind Broschen/Anstecker/Buttons der einzige Schmuck, den ich trage.  Ganz selten trage ich auch mal eine Kette, aber die Gelegenheiten im Jahr kann man an einer Hand abzählen.  Letztens habe ich meine ersten Yoyos gemacht. Die sind schnell genäht, sehen hübsch aus und werten vor allem unifarbene Shirts und Jacken toll auf.

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Die Stoffe für die Stoffrotation hab ich nun auch schon zugeschnitten und eingepackt. Fehlen nur noch die Briefmarken und ab gehts zu Frau Liebe nach Hamburg.

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Ein kleines Dankeschön

… für meine beste Freundin – zwei Paar Ohrstecker und ein Aufhängerli für die Stecker und für andere Ohrschönheiten. Wird gleich alles verpackt und auf die Reise geschickt.

Ich bin mittlerweile auf Silikonstöpsel für die Ohrstecker umgestiegen. Diese Metallteile verhaken doch manchmal ganz schön und wenn man dann zu feste zieht, hilft auch der beste Sekundenkleber nicht mehr.

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Endlich.

Nach vielen Wochen Umgestaltungschaos in der Wohnung hatte ich gestern zum ersten Mal wieder Zeit und Lust mich an meine Nähmaschine zu setzen. Nicht nähen bedeutet aber nicht, dass ich mich beim Stoffkauf zusammengerissen hätte – im Gegenteil. Einige neue Schätzchen haben in mein – ebenfalls neues – Stoffregal Einzug gehalten und warten nur darauf, zu tollen Dingen weiterverarbeitet zu werden.

Gestern war Muttertag. Davon kann man halten was man will, meine Mutter steht jedenfalls drauf. Deshalb hab ich ihr einen kuscheligen Wärmflaschenbezug genäht, den sie sich schon lange gewünscht hat. Auf dem Foto sieht er etwas krumpelig aus, dabei liegt er hier gerade schön gebügelt vor mir. Das gute Stück geht heute noch auf die Reise nach Hause.

Wärmflasche, Hinterteil

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Irgendwann in den letzten Wochen konnte ich mich doch einmal dazu durchringen, etwas zu nähen. Eine Tasche für meine Jongliersachen sollte es werden (nicht, dass ich das besonders gut könnte, aber man sollte für jede Gelegenheit eine passende Tasche haben). Leider hat sich mein Augenmaß als nicht besonders zuverlässig erwiesen und die Tasche ist etwas groß geraten. Eher in der Größe, um Pfeil und Bogen zu beinhalten – als ich sie umgehängt habe, habe ich mich auch ein wenig wie Robin Hood gefühlt.

Jetzt habe ich die Tasche erstmal zu einem Geschenkpapierhalter umfunktioniert – und dafür hat sie genau die richtige Größe. Ich finds prima.

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Im Blütenrausch

Wenn der Frühling nicht von selbst kommen mag, näh ich ihn mir eben herbei. Bei soviel Sturheit auf Seiten des Wetters kann man ja nur trotzig werden. Mein erstes frühlingshaftes Werk ist ein Nadelkissen. Diese Dinger sind so ungemein praktisch, ich frage mich wirklich, wie ich so lange ohne auskommen konnte.

Nadelkissen

Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich – ich habe das Haarbandnähen für mich entdeckt. Das geht ja so herrlich einfach und schnell. Es sind zunächst einmal drei Stück geworden, aber ich bin ziemlich sicher, dass in Zukunft noch einige folgen werden.

Haarbänder

Gestern hab ich mich dann mal wieder zum Nähen einer Tasche hinreißen lassen. Nicht, dass Frau nicht schon genug davon hätte, ludidu. Vernäht habe ich schwarz-weißen Ikea-Gunilla mit weiß-gelben Blümchenfutterstoff (ebenfalls von Ikea). Da schwarz nun aber nicht unbedingt die Farbe des Frühlings ist, hab ich noch ein Blümchen aus dem Futterstoff gemacht und angenäht. Sieht doch gleich viel frischer aus.

gelbes Blümelein

Und weil das Blümchen nähen so schön war, hab ich heute noch ein paar gemacht. Verwendungszweck unbekannt, aber ich bin sicher, dass sich da etwas finden wird. Ob als einfache Ansteckblümeleins oder als Verzierung für allerlei Genähtes – wir werden sehen.

Frühlingsblümeleins

Kleine Verschönerungen

Vor ein paar Wochen hab ich mir einen Taschenkalender mit schwarzem Ledereinband gekauft. Die Idee, das gute Stück mit einem Stoffeinband aufzuhübschen war direkt da, Zeit zur Umsetzung hatte ich erst gestern. Und als ich dann schonmal an der Nähmaschine saß, hab ich direkt noch ein kleines Äpfelchenschlüsselband für meinen Arbeitsschlüssel genäht. Kalender+Schlüsselband

Da macht das Termine machen und einhalten doch gleich viel mehr Spaß.