Archiv für die Kategorie „Wollwerk“
Häkelerfolge und Winterfreuden
Wider Erwarten ist aus der geplanten Mütze tatsächlich eine tragbare Mütze geworden. Jetzt bin ich bestens ausgestattet für Winterspaziergänge und Weihnachtsmarktbummel.
Schnee finde ich toll, hier im Ruhrgebiet ist die Wetterlage auch recht entspannt im Vergleich zu anderen Teilen des Landes. Genug Schnee für winterliches Wonnegefühl, zu wenig für nennenswertes Verkehrschaos – ziemlich perfekt eigentlich. Nächste Woche fahr ich zum Geschwistersitten in die Heimat, dort wird vermutlich deutlich mehr Schnee liegen. Von meinem kleinen Bruder hab ich mir einen Schneemann zur Begrüßung gewünscht, ich bin mal gespannt, ob er daran denkt. Ansonsten steht das Wochenende in der Eifel ganz im Zeichen von Weihnachtsvorbereitungen – Geschenke basteln, Plätzchen backen, Weihnachtsfilme anschauen. Adventswochenenden sind was feines.
Lazy Weekend
Das zweite Adventswochenende habe ich ganz entspannt mit Geschenkesuche, Serien schauen und Häkelei verbracht. Die letzten Wochen waren so wuselig, dass ein paar Stunden Häkeln fast eine meditative Wirkung auf mich haben. Ich versuche mich gerade an einer Mütze (ich bin noch skeptisch, Ergebnis folgt in den nächsten Tagen) und beende nebenbei zwei Schalprojekte, die schon seit dem Spätsommer auf Fertigstellung warten.
Habt ihr noch Anregungen für einfache und schöne Häkelprojekte? Im Moment mach ich das eher frei Schnauze, aber ich lass mich gerne von schönen Anleitungen inspirieren.
Stricklust
Neues Vorhaben: Bis zum Winter vernünftig stricken lernen! Diese herzigen Kniestrümpfe habe ich heute in einem Handarbeitsbuch im Trödelladen entdeckt – und bis zum nächsten Schnee muss ich welche besitzen! Das einzig vorzeigbare, was ich bisher an der Strickfront zustande gebracht habe, war ein rechtsgestrickter quadratischer Lappen, der dann zum Dreieck gefaltet, mit Watte gefüllt und angenähten Augen sowas wie einen Seehund darstellen sollte. Grundschule rockt!
Den Pullover finde ich ja auch niedlich. Besonders der Hinweis “Der Blickfang sind die schmucken Bordüren. Man zeigt sie am besten zu zweit.” spornt natürlich an. Am besten geb ich gleich eine Kontaktanzeige auf – “strickwütige Sie sucht partnerlookbereiten Ihn”. Goldig!
Kinderquatsch mit Frau Sonnenschein
Letzte Woche war mein kleiner Bruder für ein paar Tage zu Besuch. Wir waren viel unterwegs, haben das Sea Life in Oberhausen und das Bergbaumuseum in Bochum besucht, und wir waren im Kino und haben bei einer Riesenportion Popcorn “Oben” angeschaut (Filmempfehlung!). Aber die Zuhausebeschäftigung Nr. 1 der letzten Tage war Buttons pressen. Die Buttonmaschine scheint auf Kinder irgendwie magisch zu wirken.
Die Zeit mit dem kleinen Rabauken war schön, aber im Nachhinein bleibt die Erkenntnis, dass ich Kinder immer noch dann am tollsten finde, wenn ich sie irgendwann wieder abgeben kann. Immer mit mindestens einem Ohr und einem Auge bei auf ein Kind zu achten, hat mir wenig schlafreiche Nächte bescherrt.
Letzte Woche hat außerdem die Uni angefangen, und ich habe mir vorgenommen, wenigstens dieses eine Semester mal ein guter Student zu sein. Zugegeben, diesen Vorsatz hatte ich bis jetzt zu Beginn jeden Semesters und nach spätestens drei Wochen hatte sich die Sache dann wieder erledigt. Aber es ist an der Zeit, aufgeschobenes “wegzustudieren”.
Aus Zeitmangel liegen die meisten meiner kreativen Projekte im Moment eher brach. Ich muss erstmal wieder in den Flow des Unialltags gelangen. Auch mit dem Shop geht es nur langsam voran, danke Bürokratie!
Wer meinen Blog ein wenig verfolgt, wird wissen, dass ich eine Leidenschaft für Ohrschmuck habe. Im Moment sammel ich Ideen für selbstgemachte Ohrhänger und -stecker aller Art abseits vom klassischen Perlenschmuck. Diese Häkelblumenohrhänger (tolles Wort!) habe ich schon mal ins Herz geschlossen, demnächst werde ich euch noch weitere Modelle zeigen.
Regen
Ich mag Regen. Und ich liebe Regenspaziergänge. Aber nur dann, wenn man nicht wirklich irgendwo hin muss. Gestern abend bin ich auf dem Weg zur Arbeit in den dicksten Platzregen geraten – erstmal nicht weiter schlimm, zumal ich auf der Arbeit ja immer kuschelige und warme Sachen liegen habe. Heute morgen dann aber in den immer noch klitschenassen Klamotten den Heimweg antreten zu müssen – brr, pfui, kalt!
Gestern abend wars trotzdem kuschelig: Bei Gewitter und Regen im Bett liegen, Amélie und Eden anschauen und dabei an meinem Häkelprojekt arbeiten – richtig gemütlich (ich arbeite als Nachtbereitschaft, da ist an nächtlicher Beschäftigung eigentlich alles erlaubt). Ich häkel übrigens gerade einen Schal nach dem Vorbild von Bettinuki, das ist super um mal alle möglichen Maschenarten und -variationen auszuprobieren. Viel besser als blöde Probelappen zu häkeln und wiederaufzuziehen!
Erste Häkelversuche
Ich hatte schon länger im Kopf häkeln zu lernen. Aber man kennt das ja, zwischen Vorhaben und Umsetzung können ganze Ären liegen. Am Wochenende wurde aus meinem Vorhaben jedoch ein fester Willen und von da an gehts dann ziemlich schnell zum Materialeinkauf und Loslegen. Nach ein paar jämmerlichen Probelappen habe ich mich an verschiedene Blümchenanleitungen rangetraut. Und mit jedem neuen Versuch wurden aus kleinen unförmigen Knubbeln immer erkennbarere Blümchen.
Das himbeerfarbende Sockengarn, das ich gekauft habe, passt ziemlich perfekt zu dem Kleid, dass ich nächstes Wochenende zur Goldenen Hochzeit meiner Großeltern tragen werde. Deshalb habe ich zwei meiner Häkelwerke an einen alten Haarreif genäht.
Neu in der Tauschbar gibts ab heute übrigens zwei dieser XXL-Schlafbrillen. Garantiert blickdicht!

